Die Grafikeinstellungen für RDS-Clients (Windows Server 2019) werden primär über Gruppenrichtlinien (GPO) optimiert.
Um Leistung zu steigern, deaktivieren Sie WDDM-Treiber bei Bedarf und passen Sie Farben, Design sowie Hintergrundbilder an.
Für hohe Auflösungen (4K/HiDPI) ist eine clientseitige Skalierung über RDP-Dateien oder Windows 10/11-Anzeigeoptionen empfehlenswert.
Wichtige Schritte zur Optimierung der Grafik in RDP-Sitzungen:
WDDM-Grafiktreiber steuern: Bei schwarzen Bildschirmen oder Verbindungsproblemen (z. B. Minimieren) kann der WDDM-Treiber deaktiviert werden.
GPO: Computerkonfiguration > Admin.vorlagen > Windows-Komponenten > Remotedesktopdienste > Remotedesktop-Sitzungshost > Umgebung für Remotesitzungen >
„Verwenden Sie den WDDM-Grafiktreiber für Remote Desktop Connections“ auf Deaktiviert setzen.
Grafikqualität und Bandbreite (GPO):
Hintergrundbild deaktivieren: „Remotedesktop-Verbindungshintergrund nicht anzeigen“ auf Aktiviert.
Menüanimationen: „Menüanimationen deaktivieren“ auf Aktiviert.
Design: „Design der Remotesitzung nicht verwenden“ auf Aktiviert.
H.264/AVC-Komprimierung aktivieren: Für verbesserte Darstellung (GPO): „Hardwaregrafikbeschleunigung für Remotedesktopsitzungen verwenden“ auf Aktiviert.
Auflösung/Skalierung für Clients: Da sich die Skalierung in der Sitzung schlecht ändern lässt, müssen Clients bei hochauflösenden Monitoren die RDP-Einstellung
„Unterstützung für den Zeilenumbruch bei hoher Auflösung“ nutzen.
Leistungsoptimierung:
Führen Sie gpupdate /force in einer erhöhten Eingabeaufforderung aus, damit die Richtlinien wirksam werden, und melden Sie die Benutzer ab
Workarounds:
Refresh Session: Press CTRL+SHIFT+WIN+B to starten den Grafiktreiber neu
Toggle Fullscreen: Drücke F11 in Applikationen wie Chrome